Vom Untergang der Zarenflotte


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N. Monasterev (Korv.-Kapitän der ehemalig. Kaiserl. Russischen Marine)
M. Zimmermann
1930
Verlag von E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1930
184
22,8 x 15,3 x 1,7 cm
322 g
Pappeinband

Inhalt:
Dieses fesselnde Buch bildet das maritime Ge­genstück zu den bekann­ten Werken des Generals Krasnow. Ihr Verfasser, N. Monasterev, ein früherer russischer See­offizier, bietet darin, auf zaristischer Basis stehend, eine geradezu dramatisch wirkende, erlebnisgetreue Schilderung vom Verlauf des Seekrieges 1914-1918 auf russischer Seite und auf einem beson­ders wichtigen Kriegs­schauplatz, nämlich auf und an dem Schwarzen Meere, wo den Russen deutsche Streitkräfte, bald zur See, bald zu Land, bald in der Luft gegenüberstanden.
Vor dem Auge des Lesers vollzieht sich das traurige Ende der russischen Schwarzen Meer- Flotte, ihre un­aufhaltsam fortschrei­tende Zersetzung durch revolutionäre Bestre­bungen, und nach ver­geblicher Gegenwehr unter Admiral Kolt­schak ihre Flucht ins Exil nach Biserta und ihre schließlich voll­kommene Auflösung. Die weiße Flagge mit dem blauen Kreuz, die S a n k t - A n d r e a s - Flagge, wird für immer niedergeholt. Man schaut ein packen­des, ja ein erschütterndes Bild von dem Untergang der russischen Flotte, ähnlich der Tra­gik, die unsere eigene stolze Kriegsflotte im November 1918 er­eilte.

I. Das Leben in der russischen Marine
II. Sebastopol
III. In der Unterseebootsschule
IV. Der Krieg
V. Umsturz und Bürgerkrieg
VI. Das Ende

Verzeichnis der Abbildungen
Der Hafen von Sebastopol. Südliche Bai
Das U-Boot "Krab" im Hafen von Sebastopaol. Erster Versuch mit Minenlegen
Russisches U-Boot vor dem Bosporus
Admiral Koltschak heftet dem Kommandanten der "Krab" das St. Georgs-Kreuz an
Der Kreuzer "Pruth" (Der frühere türk. Kreuzer "Medschidie")
Das Grosskampfschiff "Kaiserin Marie" vor Sebastopol
Explosion des Grosskampfschiffes "Kaiserin Marie" auf der Reede von Sebastopol. 20. Oktober 1916
Marschal Pétain besichtigt die russische Marineschule


Bemerkungen:

Hier liegt ein Übersetzungsfehler vor “Sebastopol” soll “Sewastopol” heißen.
Es handelt sich auch nicht um das Original-Cover. Das Motiv wurde ausgeschnitten und auf einen neuen Einband geklebt. Der Original-Einband hat einen schwarzen Hintergrund.
Quelle & ©: E.S. Mittler & Sohn
letzte Änderung: 12.10.2016
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