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Hans Herlin
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Europäische Bildungsgemeinschaft Verlags-GmbH, Stuttgart
Bertelsmann Reinhard Mohn OHG, Gütersloh
Buchgemeinschaft Donauland, Kremayr & Scheriau, Wien
Deutsche Buch-Gemeinschaft C.A. Koch’s Verlag
02511
318
22 x 14,2 x 3,1 cm
505 g
Kartoneinband mit illustriertem Schutzumschlag
   
 
Verdammter Atlantik
Schicksale deutscher U-Boot-Fahrer / Tatsachenbericht  


Verdammter Atlantik


Inhalt:
Das ist die von Hans Herlin sorgfältig recherchierte und packend erzählte Geschichte von Männern, die glaubten, dem verdammten Atlantik entrinnen
zu können: Günther Prien, Peter Zschech, Werner Henke, Wolfgang Lüth und Heinz Eck. Sie wurden Opfer des Zweiten Weltkriegs wie die anderen 32000 von
39000 U-Boot-Fahrern, die in 69 Monaten Seekrieg hinausgeschickt worden waren.

Das Buch ist kein neues Hel­denepos. Es zeigt, wie der U-Boot-Krieg wirklich war. Diese Geschichte der Männer, die gleichzeitig die Geschichte der deutschen U-
Boot-Waffe wiedergibt, hätte so nie ge­schrieben werden können, wenn die Überlebenden heute nicht schonungslos gesprochen hätten, wenn nicht in
monatelanger Klein­arbeit Dokumente zusammen­getragen und Archive durch­stöbert worden wären.

Fünf Schicksale spiegeln den U-Boot-Krieg 1939 bis 1945 wider und stehen für das Schicksal aller U-Boot-Fahrer: Günther Prien, legendenum­wobener
Kommandant von U 47, der noch die sogenann­te »große Zeit« der deutschen U-Boot-Waffe erlebte; Peter Zschech, Kommandant von U 505, der verzweifelte,
weil ihm kein Erfolg beschieden war; Werner Henke, Komman­dant von U 515, der ein Opfer des Nervenkrieges wurde, überlebte und in US-Gefan­genschaft
erschossen wurde; Wolfgang Lüth, der am höch­sten dekorierte U-Bootkom­mandant, der dem Atlantik
entrann, das Ende der U-Boot-Waffe miterlebte und dann durch die Kugel eines Wachtpostens der Dönitz­ Regierung sterben mußte; Heinz Eck, Kommandant
von U 852, der in einem sensatio­nellen Nachkriegsprozeß schuldig gesprochen und zusammen mit zwei Offizieren seines Bootes von den Eng­ländern erschossen
wurde. Sie alle glaubten, dem ver­dammten Atlantik entrinnen zu können, aber sie wurden seine Opfer wie die anderen 32000 von 39000 U-Boot-Fahrern, die
in 69 Monaten Seekrieg hinausgeschickt worden waren.

Noch heute ist viel zu weni­gen bekannt, wie unerbittlich und hart jener Krieg unter den Meeren war, der von der Propaganda der kriegführen­den Mächte so
glorifiziert wurde. Das Buch zeigt Tapfere, die im Grunde nicht tapferer waren als die Schwachen. Es zeigt Schwache, die nicht schwächer waren als die Tapferen.
Es schildert einfach nur Menschen, die leben wollten und kämpfen mußten oder ... zerbrachen.


Glückliche Zeiten
U47 - Kapitänleutnant Günther Prien

Selbsmord-Biskaya
U505 - Kapitänleutnant Peter Zschech

Die Gejagten
U515 - Kapitänleutnant Werner Henke

Das Schlußkapitel
Kapitän zur See Wolfgang Lüth

Der Prozeß
U852 - Kapitänleutnant Heinz Eck

Deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg
Ein Verzeichnis über den Verbleib der deutschen U-Boote


Quelle & ©: Hans Herlin, Europäische Bildungsgemeinschaft Verlags-GmbH, Stuttgart, Bertelsmann Reinhard Mohn OHG, Gütersloh, Buchgemeinschaft Donauland,
Kremayr & Scheriau, Wien, Deutsche Buch-Gemeinschaft C.A. Koch's Verlag

letzte Änderung: 08.10.2016

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