Schwerer Kreuzer Prinz Eugen
Die Geschichte des fröhlichen Schiffes 1. Auflage


 
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damaliger Preis:
Fritz-Otto Busch
1958
Adolf Sponholtz Verlag, Hannover
154
23,1 x 16 x 1,2 cm
365 g
Leineneinband mit Schutzumschlag
10,80 DM
 

Fritz Otto Busch's Werke über die „Bismarck“ und die „Scharnhorst“ sind bereits in mehreren Auflagen und als Obersetzungen in fremde Sprachen er­schienen. Diese
Erfolge sind auf des Autors zuverlässige und eingehende Kenntnisse der Materie, auf die objektive Darstellung und den Verzicht auf billigen Hurra-Patriotismus
zurückzuführen.
Sein neues Werk Schwerer Kreuzer „Prinz Eugen“ - darf die gleichen Vor­züge für sich in Anspruch nehmen. Der Verfasser ist selber auf diesem Schiff gefahren und
kann daher vieles aus eigenem Erleben schildern. Darüber hin­aus standen ihm ein persönliches Bord­buch und zahlreiche englische Quellen zur Verfügung.
1938 wurde die „Prinz Eugen“ in Dienst gestellt, überlebte neben dem Leichten Kreuzer „Nürnberg“ die Kriegsjahre und wurde, nachdem sie am 16. 2. 1946 die
Atombombenversuche bei Bikini über­standen hatte, auf ein Atoll abgeschleppt, wo sie kenterte. Den Schicksalsweg dieses Schiffes schildert Busch in seinem neue­
sten Buch. Die Feuertaufe erhielt das Schiff mit dem schweren Gefecht in der Dänemarkstraße, wo es seinen beschei­denen Anteil an der Vernichtung des englischen
Schlachtkreuzers „Hood“ hatte. Dann folgt eine längere Ruhe­pause im Hafen von Brest. Hier liegt der „Prinz“ unter riesigen Tarnnetzen verborgen, aber die
englische Luftwaffe weiß trotzdem die dort liegenden deut­schen Schiffe aufzustöbern. Nach Beseitigung mancher Schäden sind die „Scharn­horst“, die „Gneisenau“
und die „Prinz Eugen“ nach recht gründlichen Vorbereitungen, die streng geheim durch­geführt werden, zum Rückmarsch in die Heimathäfen bereit. Und nun
geschieht das, was der Engländer am wenigsten vermutet hat: Durchmarsch dieser Schwe­ren Einheiten durch den Kanal - am hellen Tage. Dieser Durchbruch gehört
wohl zu den kühnsten Husarenstücken des zweiten Weltkrieges, und der Ver­fasser weiß die Vorgänge in einer über­aus fesselnden Weise, alle Phasen des
Geschehens genau rekonstruierend, zu einem spannenden Erlebnis zu gestalten, Die „Prinz Eugen“ wird dann zum Schutze Norwegens befohlen und ist hier
zahllosen Luftangriffen der Engländer ausgesetzt. Manchen Verlust muß das Schiff hinnehmen, und zahlreiche Schä­den zwingen schließlich zur Rückkehr in einen
heimatlichen Hafen, um wieder einsatzfähig zu werden. Nach der vollen Wiederherstellung wird der Schwere Kreuzer Teilnehmer an dem grausigen Ende des
Dramas, das im Osten wäh­rend der Monate März und April des Jahres 1945 abläuft.
Der letzte Einsatz der „Prinz Eugen“ hat manchem Flüchtling und manchem verwundeten Soldaten in letzter Sekunde das Leben gerettet. So tapfer sich das Schiff
auch in jeder Lage schlug, so fair es alle Kämpfe führte, seine letzte Tat, wehrlose, verzweifelte Menschen vor dem Zugriff eines grausam-unerbitt­lichen Gegners zu
bewahren, war die größte und menschlichste.

Vorwort
Einsätze des Schweren Kreuzers "Prinz Eugen"
EIN SCHIFF WIRD GETAUFT
„PRINZ EUGEN“ IM ERSTEN GEFECHT
Auf Kriegsmarsch
„Alarrrm!“
Eine Mittelwache in der Dänemarkstraße „Schraubengeräusche von schnell laufenden Turbinen­schiffen in 180 Grad!“
„Befehl von Schiffsführung an Artillerie: Zielwechsel liiinks!“
Die Royal Air Force schlägt zu!

CERBERUS UND DONNERKEIL
Tarnung, Vorbereitungen und Gegenmaßnahmen Der Durchbruch
„Schiff läßt sich nicht mehr steuern!“

ZAUBERFLÖTE: MIT FLAKFEUER UND NOTRUDER GEGEN BOMBEN UND TORPEDOS
Schären, Fjords und Felsen
Der Angriff
Sturmwarnung
„Macht die Schotten dicht!“

SWORBE UND SAMLAND: SCHUTZ UND FEUERGLOCKE
DAS ENDE
VERZEICHNIS
der Lagekarten und Zeichnungen

Grönlandgefecht am 24. 5. 1941
Die englischen Gegner des Grönlandgefechts
Kanaldurchbruch 12./13. Februar 1942
Einsatz in Norwegen und in der Ostsee
Übersichtskarte
Nebenkarten I - III
Gefecht der „Prinz Eugen“ gegen engl. Bomber und Tor­pedo-Flugzeuge am 17. 5. 1942

Die Vorgänger der Prinz Eugen”
Zeichnungen von Paul Schmalenbach

Inhalt:
Quelle & ©: Adolf Sponholtz Verlag, Hannover
letzte Änderung: 30.12.2016

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