Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905 - 1970
Die geschichtliche Entwicklung des Großkampfschiffs  


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Siegfried Breyer
1970
J.F. Lehmanns Verlag, München
Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching
3-88199-474-2
507
25 x 21,7 x 3,6 cm
1380 g
112,- DM

Inhalt:
Von etwa 1900 bis in den Zweiten Weltkrieg hinein wurde die Seemacht einer Nation an der Zahl der Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer gemessen, über die ihre Marine verfügte. Die Geschichte dieser beiden Schiffsklassen legt Breyer in seinem neuen Buch in aller Ausführlichkeit und mit seltener Akribie dar.
In einem einleitenden Teil ist die Entwicklung der Vorläufer der großen Kampfschiffe aufgezeigt. Aus der Vielzahl der vorangegangenen Schiffstypen werden wesentliche erläutert und dabei viele marinetechnische Einzelheiten zur Sprache gebracht und durch Skizzen dargestellt.
Der Hauptteil des Buches beginnt mit der „Dreadnought". Dieses Schiff leitet die eigentliche Entwicklung zum Großdampfschiff ein. Mit diesem Schiff wollte England durch einen „Sprung nach vorn" das maritime Wettrüsten der Nationen zu seinen Gunsten entscheiden. Die Folge war jedoch, daß alle älteren Großkampfschiffe entwertet wurden und auch die anderen Nationen ähnliche Schiffe wie die „Dreadnought" bauten.
Aus diesem Zeitraum von 1905 bis 1970 werden alle Gattungsvertreter aller Staaten abgehandelt ohne Rücksicht darauf, ob sie je in Dienst gekommen sind oder unvollendet blieben oder nur als Entwürfe auf den Reißbrettern bearbeitet wurden. Mit äußerster Genauigkeit und unter Heranziehung schwer erschließbarer Quellen werden ihre Eigenschaften dargestellt und die Lebensgeschichte jedes Schiffes bis zu seinem Ende in kurzer, aber dennoch erschöpfender Form geschildert. Zahlreiche Tabellen geben Auskunft über Größe, Abmessungen, Fahrstrecke, Brennstoffvorrat, Besatzungsstärken, Bewaffnung und vieles andere mehr.
Besonderen Wert erhält das Buch durch die 922 Seitenrisse, Deckspläne, Querschnitte und Detailskizzen, die mit einem kaum noch zu überbietenden Maß an Genauigkeit alle Schiffe in ihrer jeweiligen Form darstellen. Die Skizzen sind meist im internationalen Modellmaßstab 1:1250 wiedergegeben.
Mit diesem Werk findet eine Arbeit von nahezu zwei Jahrzehnten ihren Niederschlag. Dank der Erschließung von zuvor nicht zugänglichen Quellen hat nicht nur bisher unbekanntes Material Aufnahme finden können, sondern es werden auch bekannte Fakten ins rechte Licht gesetzt. Für jeden „Shiplover“, für jeden an der Entwicklung der Marine anteilnehmenden Interessenten bietet das Werk eine schier kaum ausschöpfbare Fülle an Information und Material.
Quelle & ©: Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH
letzte Änderung: 16.10.2016
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