Die Lusitania
Mythos und Wirklichkeit



Inhalt:
»... Ein außergewöhnliches Buch, das neue Maßstäbe in der irischen Seefahrtsliteratur setzt. Der Autor ist ein gewissenhafter Forscher und ausgesprochen lesbarer Schriftsteller. Er bietet Lösungen für die zahlreichen Rätsel an, die im Zusammenhang mit dem Untergang der Lusitania immer wieder diskutiert werden.«
                                                                                                               Dr. John De Courcy, Ireland

Wissenschaftlich fundierte Erklärung für die Ursache der zweiten Explosion und Beweise für das Vorhandensein von Munition an Bord des Schiffes.

Beweise aus erster Hand, daß die britische Admiralität bei den Gerichtsverhandlungen in London und New York fünf wichtige Funksprüche unterschlagen hat.

Bei der Havarieverhandlung in London wurden manipulierte Beweise vorgelegt, um den Kapitän der Lusitania zu belasten.

Die spätere Rehabilitation von Kapitän Turner durch die Cunard Linie diente allein der Abwehr von Schadenersatzansprüchen gegen die Reederei.

Nachrichtendienstliche Pannen innerhalb der Admiralität trugen maßgeblich zu dem Verlust des Schnelldampfers bei.

Hat Winston Churchill die Beweise manipulieren lassen, um seine Karriere als Erster Lord der Admiralität zu retten?

Warum wurden die Zeugen der Havarieverhandlung bereits im Vorfeld vernommen und gezwungen, ihre beabsichtigten Aussagen niederzuschreiben, um sie durch die Admiralität genehmigen zu lassen?

Im Mai 1915 verließ das schnellste Passagierschiff der Welt, die Lusitania, New York. Sieben Tage später sank das große Schiff vor Old Head of Kinsale an der Südküste Irlands nach einem Torpedotreffer. 1198 Menschen fanden dabei den Tod. Dieses Buch schildert die Hintergründe der Tragödie. Winston Churchill, Großbritanniens Erster Lord der Admiralität, versäumte es, Maßnahmen zum Schutz des Schnelldampfers zu, ergreifen, obwohl es offensichtlich war, daß er dem deutschen U-Boot U 20 vor die Rohre lief. Um anschließend von dem Versagen der Admiralität abzulenken, machte Churchill den glücklosen Kapitän der Lusitania, William Turner, zum Sündenbock. Dieses Buch schildert, wie Beweise für das Havarieverfahren gegen den Kapitän manipuliert wurden. Was verbirgt sich hinter der Behauptung, die Lusitania habe verbotenerweise Munition von den U.S.A. nach Großbritannien transportiert und sich dabei ihrer Passagiere als Schutzschild bedient? Die zweite Explosion an Bord der Lusitania stellt Experten seit Jahren vor ein Rätsel. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse bietet dieses Buch eine glaubwürdige Theorie als Lösung an. Als der Lusitania-Fall 1918 auch in Amerika verhandelt wurde, tauchten wiederum getürkte Beweise auf, die eine großangelegte Vertuschungsaktion vermuten lassen. Erstmalig wird in diesem Buch die wahre Zusammensetzung der Ladung der Lusitania anhand der Lieferscheine der Bethlehem-Steel-Munitionsfabrik enthüllt. Faszinierende Einblicke werden auch in die unheilvolle Rolle des britischen Geheimdienstes im Zusammenhang mit der Lusitania-Katastrophe gewährt.


Danksagung
Das Lied Lusitania
Vorwort
Einleitung

Kapitel 1 Die Schatten des Krieges
Kapitel 2 Handelsschiffe im Kriegseinsatz
Kapitel 3 Glanzvolle Zeiten
Kapitel 4 Eine verdammt unenglische Waffe
Kapitel 5 Die Entschlüsselung
Kapitel 6 Eine Unheimliche Stille
Kapitel 7 Die Stadt der Toten
Kapitel 8 Scheingerechtigkeit
Kapitel 9 Munition und Sprengstoffe
Kapitel 10 Das Nachspiel
Kapitel 11 Die ganze Wahrheit?

Literaturverzeichnis und Anmerkungen
Index
Bildernachweis
Quelle & ©: E.S. Mittler & Sohn
letzte Änderung: 28.04.2018
           

  original Ausgabe   Lizenzausgabe
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Erscheinungsjahr:         
Verlag:
-
Patrick O'Sullivan
1998
The Collins Press, Westlink Park, Doughcloyne, Cork
Mitarbeiter:
Erscheinungsjahr:         
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Seiten:
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Gewicht:
Einband:
Dirk Steffen (Übersetzung)
1999
Verlag E.S. Mittler & Sohn GmbH, Hamburg, Berlin, Bonn
3-8132-0681-5
141
30,5 x 21,6 x 1,4 cm
875 g
Kartoneinband mit illustriertem Schutzumschlag
       
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