Die deutschen U-Boote und U-Bootentwürfe zwischen den Weltkriegen 1922-1939
       
 
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Eberhard Rössler
Karl-Heinz Jockel
2013
1. Auflage
Edition Erich Gröner, Berlin
978-3-9813904-2-1
178
25,4 x 17,8 x 1,4
671 g
illustrierter Kartoneinband
29,- €
 

Inhalt:
     
Die Entwicklung im deutschen U-Bootbau ist durch eine erstaunliche Kontinuität gekennzeichnet trotz der Verbote zum Bau von U-Booten durch die Siegermächte nach den beiden verlorenen Weltkriegen und dem politischen Wandel vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis zur heutigen Bundesrepublik Deutschland. Wesentlich dazu beigetragen hat die jeweilige Bewahrung und Fortentwicklung der zuvor erreichten Kenntnisse und Erfahrungen unter Mithilfe der vielen bedeutenden deutschen U-Bootkonstrukteure ihrer Zeit während der Verbotsphasen. Mithilfe zahlreicher, z.T. verdeckt ausgeführter Auslandsaufträge in diesen Jahren für die Projektierung und den Bau von Unterseebooten konnten zudem wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden, die dann beim späteren Wiederaufbau der U-Bootwaffe nützlich waren.

Die vorliegende Veröffentlichung von Eberhard Rössler, dem herausragendsten Kenner der deutschen U-Bootgeschichte und Autor zahlreicher Standardveröffentlichungen zur Materie, gibt erstmals einen detaillierten Einblick in die deutsche U-Bootentwicklung während des Zeitraums von 1922 bis 1939, in dem, ausgehend von ersten zaghaften Versuchen seitens der deutschen Werftindustrie, im Zusammenspiel mit der Reichsmarine und einem Geflecht von Tarngesellschaften im In- und Ausland zielstrebig an dem mittelfristigen Wiederaufbau einer deutschen U-Bootwaffe gearbeitet wurde. Eingehend wird hierbei auch die Rolle und Bedeutung des 1922 von deutschen Werften in Holland gegründeten Ingenieurskantoor voor Scheepsbouw (IvS) beleuchtet, mit dessen Hilfe der Bau zahlreicher U-Boote für die Kriegsmarinen verschiedener europäischer Länder erfolgte. Daneben werden eingehend die zunächst im Geheimen, ab 1935 dann offiziell betriebenen Anstrengungen zum Wiederaufbau einer deutschen U-Bootwaffe beschrieben bis hin zum ehrgeizigen Flottenbauprogramm im Rahmen des sogenannten "Z-Plans" im Jahr 1939.
Dabei werden alle von 1922 bis 1939 von deutschen Konstrukteuren entwickelten U-Bootentwürfe detailliert mit vielen Konstruktionsangaben und Abbildungen dokumentiert.

1. Die Situation der deutschen U-Bootfachleute nach dem verlorenen Krieg
2. Die Gründung des IvS und seine Aufgaben
3. Die Einrichtung der Scheinfirmen MENTOR BILANZ und TEBEG durch die Reichsmarine
4. Erste Planungen der Marineleitung für den U-Bootbau bei einem Mob-Fall
5. Die Lohmann-Affäre und ihre Auswirkung auf die Vorhaben der Marineleitung 1927/1929
6. Die mittleren Minen-U-Boote des IvS für Finnland und Schweden
7. Die U-Boottypen E 1 und E 11 des IvS
8. Der Weg zum U-Boottyp 11 der Reichsmarine
9. Die U-Bootplanungen der Reichsmarine 1932-1934 für einen Mob-Fall und das Umbauprogramm
10. Die Vorbereitung für den Bau der U-Boottypen I A und 11 A
11. Die U-Bootprojekte des Jahres 1934
12. Das Flottenabkommen mit England und der Beginn des U-Bootbaus der Reichsmarine
13. Das Ringen um die Verteilung der Rest-U-Boottonnage 1936/1937
14. Deutsche Export-U-Boote 1936-1939
15. Der Einsatz deutscher U-Boote im spanischen Bürgerkrieg und der Fall Grün
16. Die deutsche U-Bootwaffe im Z-Plan
17. Einsatzplanungen der Kriegsmarine vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

Anhang
1. Zusammenstellung der bekannten U-Bootprojekte des IvS (nach A.W. Saville)
2. Die Kommandanten der deutschen U-Boote bis Kriegsbeginn
3. Verbleib der bis Kriegsbeginn in Dienst gestellten deutschen U-Boote
4. U-Boottypen für den Handelskrieg (Denkschrift 1/Skl Iu 1552/39 g.Kdos. vom 3.8.39)
5. Vorläufige Hauptangaben für ein U-Boot gleich Typ XI
6. Vorschlag von Dönitz für das in 1/Skl Iu 1552/39 g.Kdos geforderte Ölversorgungs-U-Boot
Personenverzeichnis

    Quelle & ©: Edition Erich Gröner
letzte Änderung: 29.12.2019
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