Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine
  2. Aufage 1997

Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine - 1997
   
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Dieter Jung, Arno Abendroth, Norbert Kelling
1997 (2. Auflage)
Bernard & Graefe Verlag, Bonn
3-7637-5964-6
170
24,6 x 17,6 x 1,2 cm
535 g
illustrierter Pappeinband
   


Inhalt:
mit 203 Fotos, 22 Farbfotos, 13 farbigen Tafeln und 8 s/w Tafeln

Tarnanstriche für deutsche Schiffe entwarf zu Beginn des Zweiten Weltkrieges individuell das Technische Amt der Kriegsmarinedienststelle (KMD) Hamburg. Später bemühte sich die Marine-Gasschutz- und Luftschutz-Inspektion um die Entwicklung von Tarnmustern auf wissenschaftlich-theoretischer Basis. Doch die Auswahl eines dieser Muster, die Wahl und ggf. die Mischung der Farben blieben in das Ermessen des jeweiligen Kommandos gestellt.
Erst im letzten Kriegsjahr vollzog die Kriegsmarine den Schritt, den Heer und Luftwaffe schon viel früher getan hatten. In den "Allgemeinen Baubestimmungen Nr. 31 (Kriegs-ABB Nr. 31): Vorschrift für die Ausführung der Farbanstriche auf Schiffen und Fahrzeugen der Kriegsmarine während des Kriegseinsatzes", Ausgabe Juli 1944. (!), Wilhelmshaven, wurden die Farben in Farbprobentafeln festgelegt und die wichtigsten von ihnen mit den allgemein verbindlichen RAL-Nummern benannt. 50 Jahre nach Kriegsende wurde ein Exemplar dieser Vorschrift für die Auswertung verfügbar. Die darin getroffenen Festlegungen können hier allgemein zugänglich gemacht werden. Weitere praktische Hilfen konnten eingefügt werden, z. B. die Rezeptur für das berühmte »Schnellbootweiß«, das noch über Jahrzehnte von vielen Flotten benutzt wurde. Eine Reihe der sehr seltenen deutschen Farbaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg ermöglichen eine bessere Beurteilung und Entschlüsselung der Grauwerte der Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dieser Zeit.
Es konnte so ein Hilfsmittel geschaffen werden, das private Modellbauer und Modellbauer und Restauratoren in den Museen gleichermaßen in ihrem Bemühen um Authentizität unterstützen will.
  Quelle & ©: Bernard & Graefe Verlag
letzte Änderung: 08.10.2016

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