10 Zerstörer
Die Besetzung Narviks 1. Auflage

10 Zerstorer 10 Zerstorer - ohne Schutzumschlag 10 Zerstorer - Titelblatt


Inhalt:
Das „Unternehmen Narvik“ hat zwar schon manche Darstellung gefunden -auch Busch selbst hat während des Krieges ein Buch darüber veröffentlicht - aber er erklärt, daß es erst jetzt möglich war, eine gültige und endgültige Darstellung zu bringen, nachdem die deutschen Unterlagen, die damals noch geheim waren, und die englischen Quellen zur Verfügung standen. Deshalb beschränkt sich der Verfasser nicht auf die bei ihm gewohnte präzise Darstellung der kämpferischen Ereignisse, sondern er zeigt eingangs die politischen und strategischen Erwägungen auf, die auf deutscher und englischer Seite dem Entschluß zur Besetzung Norwegens voraufgingen. In diesem ersten Teil bringt er viel Neues, bisher Unbekanntes, und dieser Kampf hinter den Kulissen ist ebenso spannend wie die gewiß erregenden Vorgänge in den allerersten Tagen der Narvik-Besetzung, bei denen die Marine und insbesondere die Zerstörer die entscheidende Rolle spielten. Deshalb ist dieses Buch, das zwar nur von den „Zehn Zerstörern“ berichtet, die Narvik besetzten, ein Denkmal für alle deutschen Zerstörer, die sich auf vielen Kriegsschauplätzen und in Vielfältiger Verwendungsart bewährten.

Busch schildert die fast abenteuerliche Fahrt der „Zehn Zerstörer“ nach Narvik und ihren fünftägigen Kampf in den Fjorden und im Hafen von Narvik nicht einseitig aus deutscher Sicht, sondern er geht auch ausführlich auf die englischen Erwägungen und Maßnahmen ein. So ergibt sich ein Bild aus höherer Warte, und es Wird dem Leser verständlich, daß das Opfer -der Verlust der zehn Zerstörer nicht umsonst gebracht war; sie hatten ihre Aufgabe, deutsche Gebirgsjäger vor den englischen Besatzungstruppen zu landen, erfüllt.

Vorwort
Der Zerstörer und seine Verwendung im zweiten Weltkrieg
Die Norwegenunternehmung und die Gruppe Narvik
Die englischen Maßnahmen: Operation „Wilfred“ und „R 4“
Gruppe I und II auf dem Kriegsmarsch (7. April)
Sturm aus Südsüdwest und der Durchbruch Shetland-Bergen (7./ 8. April)
„Zerstörer unbekannter Nationalität mit langsamer Fahrt auf Gegenkurs!“ (8. April)
„Um 5.15 Uhr stehen wir vor Narvik, Herr General!“
Landungen im Ofot -und Herjangsfjord (9. April)
„Ich habe Befehl meiner Regierung, ich leiste Widerstand!“
Beurteilung der Lage der Zerstörer am Abend des 9. April
Admiralität, C-in-C und Admiral Whitworth gegen die Gruppe Narvik
5.30 Uhr morgens, 10. April: „Alarm!“
Das Verfolgungsgefecht (10. April, 5.30 Uhr bis etwa 7 Uhr)
Das Marinegruppenkommando West und (die Lage in Narvik (10. bis 12. April)
Gegenmaßnahmen der Engländer
Zwischenpause (10. bis 12. April)
„Alarm! Schwere englische Streitkräfte eindringen Ofotfjord!“ (13. April, 12.10 Uhr bis 13.50 Uhr)
Die vier vom Rombaksbotten (13.50 Uhr bis etwa 15 Uhr)
„Diether von Roeder“, der letzte der Narvik-Zerstörer (13.50 Uhr bis etwa 17 Uhr)
Nachwort
Anhang und Quellen
Kartenverzeichnis und Quellenhinweis für die Fotos

VERZEICHNIS DER KARTEN

Der Vormarsch (7. bis 9. April 1940)
Einlaufen der Zerstörer nach Narvik (S./9. April)
Angriff der 2. britischen Zerstörerflottille (10. April)
Erstes Zerstörer-Gefecht (10. April vorm.)
Zweites Zerstörer-Gefecht (13. April mittags)
Der letzte Kampf im Rombakenfjord (13. April)
Die Karten sind im Gegensatz zu früheren Veröffentlichungen des Autors nach deutschen Logbüchern und Gefechtsberichten gemacht worden, die erst jetzt zur Verfügung standen.

DIE FOTOS

konnten nur mit Schwierigkeiten beschafft werden, weil echte Aufnahmen von den Kämpfen um Narvik schon wegen des schlechten Aprilwetters sehr selten sind und meist von Bildberichtern stammen, die nicht mehr leben oder nicht aufzufinden sind. Erfreulicherweise fand sich einiges bei den deutschen Bildagenturen (Bibliothek für Zeitgeschichte, Ullstein Bilder-Dienst) und beim Imperial War Museum, London. Ein großer Teil der Bilder von Kriegsberichtern mußte nach Drucken aus den Kriegsjahren neu angefertigt werden. Da es sich hier aber um echte Bilddokumente handelt, wählten wir diese Bilder, obwohl eine einwandfreie Wiedergabe technisch nur schwer zu erzielen war.


Quellenangabe, soweit festzustellen, bei den Bildern:

B. f. Z. = Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart
Ullst. = Ullstein Bilder-Dienst, Berlin
IWM = Imperial War Museum, London
Nar. = Busch „Narvik“, Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh 1940
Quelle & ©: Adolf Sponholtz Verlag, Hannover
letzte Änderung: 30.12.2016
   
Autor:
Erscheinungsjahr:
Verlag:
Seiten:
Abmessungen:
Gewicht:
Einband:
damaliger Preis:
Fritz-Otto Busch
1959
Adolf Sponholtz Verlag, Hannover
167
22,9 x 15,9 x 1,7 cm
362 g
Kartoneinband mit Schutzumschlag
12,80 DM
   


  © 2010-2017  Navy-History.com by Timo Inwich
Website Statistiken