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Frank Binder, Hans H. Schlünz
1991
2. verb. Auflage
Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford
3-7822-0487-5
220
23,9 x 16 x 2,4 cm
576 g
Leineneinband mit Schutzumschlag
   
 
Schwerer Kreuzer Blücher

2. Auflage 1991


Schwerer Kreuzer Blucher (2. Auflage) Schwerer Kreuzer Blucher (2. Auflage) (oS) Schwerer Kreuzer Blucher (2. Auflage) (TB)


Inhalt:
  Stählerner Sarg«, »Zeitbombe«, »Umwelt-Gefahr« - wohl kein deutsches Kriegsschiff hat international für mehr Schlagzeilen gesorgt als der Schwere Kreuzer Blücher. Seit 50 Jahren liegt er kieloben auf dem Grund des Oslo-Fjords in 90 Metern Tiefe, versenkt von uralten Krupp-Kanonen.
Die Essener Waffenschmiede hatte die Geschütze 1892 nach Norwegen geliefert. Zwei Volltreffer besiegelten schließlich das Schicksal des Schweren Kreuzers, bereiteten der Jungfernfahrt am 9. April 1940 ein jähes Ende. Hunderte von Soldaten ertranken oder verbrannten. Dabei galt das damals modernste Schiff der deutschen Kriegsmarine als unsinkbar. Nach dem Inferno im Morgengrauen hält Blücher bis heute die Menschen in Atem. Aus dem Wrack blubbert Öl. Ein buntschillernder Fleck markiert genau die Untergangsstelle. Etwa 1800 Tonnen sind noch in den Treibstofftanks. Täglich wird die Gefahr größer, daß das Riesenschiff auseinanderbricht Norwegen droht die schlimmste Natur-Katastrophe.

Pläne, die Blücher zu heben, gab es genug. Doch alle Bergungsversuche scheiterten bislang an der Finanzierung. Aber vielleicht besteht doch noch eine Chance. Die gemeinsame Sache würde nicht nur der Umwelt dienen, sondern auch die Deutsch-Norwegische Freundschaft eindrucksvoll unterstreichen. Das Buch »Schwerer Kreuzer Blücher« ist eine Mischung aus Reportage und Dokumentation. Erzählt wird nicht nur der Weg des Schiffes von der Kiellegung bis heute, sondern auch die Geschichte der Vorgänger. Dazu kommen Zeitzeugen und Beteiligte beider Nationen zu Wort.

Einführung von Werner Rahn
Der Stapellauf
Die Vorgänger der Blücher
Gebhard Leberecht von Blücher
Der Begriff »Schwerer Kreuzer«
Kriegstagebuch Kreuzer Blücher (bis 31. März 1940)
Endspurt an Bord - die letzten Werft-Tage
Der Operationsplan
Gliederung der gesamten Flotte
Das Unternehmen »Weserübung«
Der Marsch nach Norden
Einfahrt in den Oslo-Fjord
Die erste Sperre
Landung auf Rauöy
Landung auf Bolärne
Kampf vor Horten
Eroberung von Horten
Blücher marschiert weiter
Die Festung Oscarsborg
Der Untergang
Mittschiffs auf 75 Meter Länge - jeder Schuß ein Treffer
Gerettet - Überlebende berichten
Die geheimnisvollen Papiere
Fjord in Flammen - zehnstündiges Bombardement
Unruhe in Oslo - wo bleiben die Schiffe?
Kritik und Vorwürfe nach dem Untergang
Kriegstagebuch »Blücher - Oslo« (bis 23. April 1940)
Das Wrack im Oslo-Fjord
Daten zum Öl
Erster Bergungsversuch
Die Donald-Duck-Methode
Tod in 70 Meter Tiefe
Dank
Quellen- und Literaturverzeichnis
Personenregister
Berichtigungen und Ergänzungen
Kartenausschnitt Oslo-Fjord
  Quelle & ©: Koehler Verlagsgesellschaft, Herford
letzte Änderung: 02.02.2018

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