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damaliger Preis:
Gerhard Koop, Klaus-Peter Schmolke
1990
Bernard & Graefe Verlag, Koblenz
3-7637-5890-9 (Grundwerk)
3-7637-6004-0 (Broschüre "Vom Original zum Model: Schlachtschiff Tirpitz")
3-7637-5891-7 (Planrolle "Vom Original zum Model: Schlachtschiff Tirpitz")
156 + Verlagswerbung
25,5 x 21,6 x 1,7 cm
773 g
Kartoneinband mit illustriertem Schutzumschlag
Grundwerk:
58,- DM
Broschüre:
19,80 DM
Planrolle:
78,- DM
   




Inhalt:
 
Die beiden Schlachtschiffe der BISMARCK-Klasse, BISMARCK und TIRPITZ, waren die größten und stärksten je gebauten deutschen Schlachtschiffe. Sie waren
zugleich Höhepunkt und Ende des Großkampfschiffbaues in Deutschland.

Beide Schiffe waren seit 1936 im Bau, die BISMARCK wurde 1940, die TIRPITZ 1941 in Dienst gestellt. Sie gehörten zu insgesamt 16 Großkampfschiffen, die Mitte
der 30er Jahre konzipiert und zwischen 1940 und 1942 in den USA, Japan, Italien, Großbritannien sowie in Deutschland gebaut wurden. Der Zweite Weltkrieg
und die technisch-operative Entwicklung des Seekrieges brachte das eigentliche Ende der Schlachtschiffära.

Die BISMARCK wurde bei ihrem ersten und einzigen Einsatz - sie vernichtete hierbei den größten Schlachtkreuzer der Welt, die HOOD - im Mai 1941 im Atlantik
von den Engländern versenkt. Ihr Schicksal war somit Triumph und Tragik zugleich. Die Einsatzmöglichkeiten der TIRPITZ waren von Anfang an sehr
beschränkt. Ab Indienststellung 1941 lag sie als »ship in being« ausschließlich in norwegischen Fjorden, um allein durch ihre Anwesenheit und ständige
Drohung für alliierte Geleitzüge nach Murmansk erhebliche feindliche Flotten- und Luftstreitkräfte zu binden. Die TIRPITZ wurde -trotz aller aktiven und
passiven Schutzmaßnahmen - Ziel von Schwerpunktangriffen feindlicher Luftstreitkräfte und von Kleinst-U-Booten, die dann auch im November 1944 zu ihrer
Versenkung führten.

Die Geschichte beider Schiffe wird in diesem Werkfundiert nachgezeichnet: Entwurf und Entstehungsgeschichte, Stapellauf und Erprobungen, Versuche usw. Die
detaillierten technischen Daten und Beschreibungen des Schiffskörpers, der Waffen und Waffenleitanlagen sowie der Antriebsanlagen werden ergänzt durch
Kurzlebensläufe und kritische Wertungen.
Die Illustrationen umfassen zahlreiche seltene, meist unveröffentlichte Fotos, Gefechtsskizzen, Tarnanstriche sowie instruktive Pläne mit
Konstruktionszeichnungen und Detailskizzen, vor allem der TIRPITZ.

Die Fülle von Informationen, die zahlreichen Abbildungen und exakten Konstruktionspläne machen diese Monographie über die vielleicht interessanteste
deutsche Schiffsklasse zu einer einzigartigen Dokumentation für jeden, der sich für die deutsche Marinegeschichte, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges
sowie für Großkampfschiffe und ihre bautechnischen Einzelheiten interessiert.

Vorwort
Vorgeschichte und Bau der BISMARCK-Klasse
Die BISMARCK-Klasse in Zahlen und Daten
Allgemeine Daten
Entwurfs- und Konstruktionsdaten
Die Panzerung Die Bewaffnung Daten zur Bewaffnung
Die Feuerleit- und Radar-Geräte
Die Schiffstechnische Anlage
Pläne und Skizzen
Das Schlachtschiff BISMARCK
Schiffsführung
Das Schlachtschiff TIRPITZ
Stapellauf
Lebenslauf
Schiffsführung
Tarnschemata
Schlußbetrachtung
Schiffskörper und Panzerschutz
Antriebsanlage
Waffen und Waffenleitanlagen
Literatur- und Quellenverzeichnis
Abkürzungen/Begriffe/Erläuterungen
Register
Die Autoren
  Quelle & ©: Bernard & Graefe Verlag, Koblenz
letzte Änderung: 19.08.2018

 
Schiffsklassen und Schiffstypen der deutschen Marine
Die Schlachtschiffe der Bismarck-Klasse
Bismarck und Tirpitz: Höhepunkt und Ende des deutschen Schlachtschiffbaues
Band 1
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