Schiff und Zeit spezial
Die Fregatte "Friedrich Wilhelm zu Pferde" und ihr Schiffs-Chirurg Nr. 1

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Einband:
damaliger Preis:

Hartmut Nöldeke
Regina Meinecke (Umschlag), Jörn Heese (Produktion und Layout),
Druckerei Günter Runge (Gesamtherstellung)
Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford
1990
3-7822-0489-1
63
278 g
27,4 x 20,5 x 0,6 cm
illustrierter Pappeinband
24,80 DM
Inhalt:
   
Hartmut Nöldeke schildert die Geschichte der berühmten kurbrandenburgischen Fregatte »Friedrich Wilhelm zu Pferde«, die den Namen des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm trug, der in der Mitte des 17. Jahrhunderts die erste brandenburgische Flotte aufstellte, sowie das Leben des Barbier-Chirurgen Johann Peter Öttinger aus Künzelsau.

Der Lebensweg des Schiffes und eine Reise nach Westafrika und Westindien sind eingebettet in die Darstellung des geschichtlichen Hintergrundes: Brandenburgs Marine und Seebestrebungen, seinen Handel mit Westafrika und Westindien und das Schicksal der brandenburgischen Besitzungen in diesen Teilen der Welt.

Über die einzige größere Reise der Fregatte nach Westafrika und Westindien hat der Schiffs-Chirurg Johann Peter Ottinger (1666-1746) in Form eines Tagebuches berichtet. Es ist die einzige erhaltengebliebene Schilderung dieser Schiffsreise und zugleich ein einmaliges Dokument, in dem u. a. auch interessanterweise über Hygiene, Krankheiten und Disziplin an Bord einer Fregatte im 17. Jahrhundert berichtet wird.

Einleitung
Johann Peter Öttinger: Herkunft und Ausbildung
Das Tagebuch
Die Fregatte Friedrich Wilhelm zu Pferde
Die Reise nach Westafrika und Westindien
Auf der Insel Sankt Thomas
Die Rückreise, der Untergang
Der französische Gefechtsbericht
Brandenburgs Seehandel und Marine
Leben an Bord
Gesundheit und Krankheit an Bord
Ordnung und Disziplin an Bord
Handel mit Westafrika und Westindien
Heimkehr Öttingers nach Künzelsau
Niederlassung und Leben der Familie
Gesundheitswesen im 17. Jahrhundert
Barbier-Chirurg in Künzelsau
Nachwort
Worte des Dankes
Anlagen
Anmerkungen
Literatur
Quellen

Abbildungsnachweis

Titelbild und Seite 13:
Gemälde in Privatbesitz. Foto des Verfassers
Umschlagrückseite: Gemälde in Privatbesitz. Foto des Verfassers
Umschlagrückseite und Seite 12: Modell im Sielhafenmuseum Carolinensiel (Sammlung Lonke) Foto des Verfassers
Seiten 8 und 10: Fotos nach Familienportrait (Verbleib nicht ermittelt). Fotos im Archiv der Stadt Künzelsau
Seite 11: Aus: Henri Nannen, »Ludolf Backhuysen, Emden 1630 - Amsterdam 1708«. Emden 1985
Seiten 14 und 15: Aus »Schiffsrisse zur Schiffbaugeschichte«, Hrsg. R. Loef (siehe Literaturverzeichnis)
Seite 22: Diercke Universalatlas. Braunschweig 1984
Seite 24: Verbrugge, J., Chirurgijs of Heel-Meesters Reys-Boek, Middelburgh. 1677
Seiten 27, 28 und 29: Musée de la Marine, Paris
Seite 30: Archives de France, Paris
Seite 31: Marineschule Mürwik, Historische Sammlung. Foto des Verfassers
Seite 33: Aus: Erdmannsdörffer, B., Deutsche Geschichte ... (s. Literaturverzeichnis)
Seite 38: Hinterglasmalerei F. von Juba. Privatbesitz
Seite 42: Aus: Szymanski, H., »Brandenburg-Preußen zur See 1605-1815«. Leipzig 1939
Seite 44: Foto des Verfassers
Seite 45: Archiv der Stadt Künzelsau. Foto des Verfassers
Seite 46: Foto des Verfassers
Seite 47 und 53: Archiv der Stadt Künzelsau. Foto des Verfassers
Seite 52: Gemälde von Johann Jacob Schillinger im Städtischen Museum Ludwigsburg

     
Marineblau - Marinerot
Die Farben der Marineuniformen im Wandel der Zeit
Nr. 2

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Erscheinungsjahr:
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Seiten:
Gewicht:
Abmessungen:
Einband:
damaliger Preis:

Heinz-Hellmut Kohlhaus
Christine Detring (Umschlag & Produktion), Druckerei Günter Runge (Gesamtherstellung)
Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford
1990
3-7822-0489-0
72
307 g
27,4 x 20,5 x 0,7 cm
illustrierter Pappeinband
29,80 DM
Inhalt:
     
Romantik und Wirklichkeit
Uniform bei Salamis?
Seesoldat und Galeere
Soldatenprunk, Hoheit und Krieg
Der Bombardier
Das Rot der »Religion«
Das Besondere an Malta
Muskelmaschine und Seeleute
Mars verdirbt das schöne Zeug
Das Rot der Army
Was ist eine Uniform?
Moral in Blau: Frankreich
Rot und Blau im Wechselspiel
Spaniens Blau
Italiens Vorbilder
Mannschaft uninteressant
Die Kriegsleute
Die französische »Eitelkeit«: U‘Epaulette
Hohe Tiere prunken gern
Eine hochgestellte Zipfelmütze
Standhaftes Rot
»Demokratischer Helm« über Blau
Englisch Rot
Russisch Grün
Das Blau der Amazone - England
Der »weiße Offizier«
Vanitas Vanitatum - oder?
Die kleinen Leute an Bord
Der sagenhafte Seemannskragen
Der »Kieler Knabenanzug«
Laufbahnen in allen Couleurs
Der technische Trend
Die Flotte braucht Dich!
Uniform 1942
Marineuniform und Ideologie
Anmerkungen
Bibliographie
Der Autor

Abbildungsnachweis

Titelbild und Seite 33 bis 40: Zeichnungen von Ralf Swoboda, Zöblitz
Umschlagseite 2, 3 und Umschlagrückseite: Archiv Martin Hertel, Frankfurt

     
Reise ohne Wiederkehr
Die Geschichte des deutschen Segelschulschiffes "Admiral Karpfanger"
Nr. 3

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Seiten:
Gewicht:
Abmessungen:
Einband:
damaliger Preis:

Gerhard Simonsen
Günter Hennersdorf (Layout & Produktion), Gebr. Garloff GmbH (Gesamtherstellung)
Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford
1992
3-7822-05456
64
279 g
27,4 x 20,5 x 0,6 cm
illustrierter Pappeinband
29,80 DM
Inhalt:
     
Es war ein besonderes Ereignis, als 1937 die Viermastbark Admiral Karpfanger als Schulschiff der Hamburg -Amerika Linie in Dienst gestellt wurde. Doch die erste Fahrt der Admiral Karpfanger wurde eine Reise ohne Wiederkehr. Sie gehört zu jenen. unaufgeklärten Schiffsunfällen, die die Welt bewegt haben.
Gerhard Simonsen schildert in seinem Buch »Reise ohne Wiederkehr« - illustriert mit vielen bisher unveröffentlichten Fotos, Karten und Briefen - die Geschichte des Seglers vom Ankauf bis zur Seeamtsverhandlung. Er berichtet auch über die großangelegten internationalen Suchaktionen, die mit selbstverständlicher seemännischer Kameradschaft durchgeführt wurden, über politische und zeit-
geschichtliche Hintergründe und über bewegende Schicksale von Menschen, die mit der Admiral Karpfanger verbunden waren.

Ein stolzer Segler für die Hapag
Der Seeheld Berend-Jacob Karpfanger
Eine »handverlesene« Besatzung
Reisebeginn mit Schwierigkeiten
Die leidigen Hilfsmotoren
Die Reise ohne Wiederkehr
Wo ist die Admiral Karpfanger ?
Die Unruhe wächst
Sucht die Karpfanger
Die Hoffnung schwindet
Deutschland trauert
Gerüchte und Hellseher
Spekulationen und Vermutungen
Die Suche geht weiter
Das Seeamt untersucht
Der Seeamtsspruch
Traurige Spuren
Mysteriöse Begegnung
Nachwort
Der Autor


Titelbild

Die stolze Viermastbark Admiral Karpfanger. Auf ihr sollte der gesamte Offiziersnachwuchs der traditionsreichen Hamburg-Amerika Linie (Hapag) geschult werden.

     
Flottentorpedoboote
T 22 bis T 36 im Einsatz
Nr. 4

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damaliger Preis:

Wirich von Gartzen
Christine Detring (Produktion), Druckerei Günter Runge (Gesamtherstellung)
Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford
1991
3-7822-0528-6
64
283 g
27,4 x 20,5 x 0,6 cm
illustrierter Pappeinband
29,80 DM
Inhalt:
     
Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, in denen der Seekrieg 1939 bis 1945 gut dokumentiert worden ist.

Fast vergessen sind in der Literatur aber die Einsätze der großen Flottentorpedoboote, die erst im Krieg gebaut worden sind. Dabei standen die Besatzungen dieser Boote im Westen und Osten in besonders harten Einsätzen gegen eine erdrückende Übermacht. Nur vier von den fünfzehn Booten überdauerten den Krieg.

Der Verfasser fühlt sich verpflichtet, aus eigenem Erleben die schweren Kämpfe historisch getreu darzustellen.

Einleitung
Seeweg frei zum Atlantik
Vom GREIF zum „Torpedoboot 37"
Flottentorpedoboote „1939" - ein neuer T-Bootstyp
Die ersten Flottentorpedoboote in der Biskaya
Flottentorpedoboote in der Ostsee
Die Kommandanten der Flottentorpedoboote
Quellen- und Literaturverzeichnis
Der Autor

Abbildungsnachweis

Fotos:
7 E. C. P. Photo cinema des armées, Paris, DAM 307-312 6 Wirich von Gartzen
4 ADN/Bildarchiv
1 Archiv Leede
1 Archiv Mehl
2 Imperial War Museum London
1 Militärarchiv Freiburg

Karten und Gefechtsskizzen: Handskizzen des Autors und Gefechtsskizzen aus Kriegstagebüchern
Skizze S. 46: W. Harnack, Zerstörer unter deutscher Flagge 1939 bis 1945. Herford: Koehler 1978
Schiffsrisse: Harald Fock (S. 13, 16), aus Marine-Forum 6/81, 11/83

     
Sanitätsdienst in der Königlich Preußischen Marine Nr. 5

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Erscheinungsjahr:
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Abmessungen:
Einband:
damaliger Preis:

Hartmut Nöldeke, Johann Schmidt
Christine Detring (Produktion), Druckerei Günter Runge (Gesamtherstellung)
Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Herford
1993
3-7822-0580-4
67
296 g
27,4 x 20,5 x 0,6 cm
illustrierter Pappeinband
29,80 DM
Inhalt:
     
»Es ist ergötzlich zu beobachten, wie die Seeoffiziere - selbst wenn sie heute nichts mehr davon wissen wollen - ganz ähnlich wie das Sanitätskorps ideell und materiell sich ihrer Haut wehren mußten ... Die Offiziere der alten konservativen Armee erkannten diese Neulinge zunächst durchaus nicht an ... Preußen und Deutschland waren doch eine Landmacht!« (W. v. Drigalski 1939)
Die junge Preußische Marine mußte noch viele Jahre gegen die Abhängigkeit von der Landarmee kämpfen, nachdem der mühsame Weg vom Barbier-Chirurgen zum akademisch ausgebildeten Marinearzt bereits vollendet war.
Band 5 der Reihe »SCHIFF UND ZEIT SPEZIAL« vermittelt mit vielen Abbildungen, zeitgenössischen Unterlagen und persönlichen Aufzeichnungen einen lebendigen Einblick in diesen nur
wenig bekannten Teil der Marinegeschichte.
Zur ereignisreichen Geschichte des Marinesanitätsdienstes, vorgestellt von den fachkundigen Autoren Nöldeke und Schmidt, gehört aber nicht nur die Entwicklung des Arztberufes. Historische
und politische Hintergründe, Biographien und Schilderungen einzelner Seegefechte ergänzen das Bild vom Wirken des Sanitätsdienstes und der Ärzte in der Preußischen Marine.

Einleitung
Der Weg zur Preußischen Marine
Vom Feldseher zum Militärarzt
Entwicklung zum selbständigen Marinesanitätsdienst
Die Stellung des Marinearztes
Marineärzte und Sanitätspersonal
Vorschriften für den Sanitätsdienst an Bord
Ärztliche Erfahrungen an Bord und an Land
Biographische Beiträge
Dr. med. August Friedrich Adolph Steinberg
Dr. med. Johann Carl Wilhelm Hoepffner
Dr. med. Edmund Metzner
Dr. med. Carl Gustav Anton Friedel
Dr. med. Carl Wilhelm Baeuerlein
Seegefechte und Schiffsverluste
Gefecht vor Brüsterort
Das Gefecht am Cap Tres Forcas
Seegefecht vor Jasmund
Gefecht bei Helgoland
Seegefecht vor Havanna
Schiffsuntergänge
Entwicklung des Lazarettwesens
Anfänge einer Wehrpharmazie in der Marine
Schlußbetrachtung
Literatur

      Quelle & ©: Koehlers Verlgsgesellschaft mbH
letzte Änderung: 01.10.2018
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