Mein Leben
Bis zum Flottenabkommen mit England 1935 Band 1
   
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Erich Reader
1956
317
Verlag Fritz Schlichtenmayer, Tübingen-Neckar
22,2 x 14,2 x 2,7 cm
532 g
   




Inhalt:
  Dieses Buch ist ein erregender Gang durch die wechselvolle Geschichte des von grausamen Widersprüchen erfüllten Schicksales unseres deutschen Vaterlandes, und wir dürfen den gemeinsamen Gang tun mit einem Manne, dem die hohe Gnade des Alters zuteil ward, dessen Lebensarbeit von tiefer Tragik umwittert war und dessen im Religiösen wurzelnde Lebensauffassung ihn auch der ärgsten Bedrängnis standhalten ließ. Echte Lebensbewältigung nur kann es gewesen sein, die den nunmehr über 80 Jahre alten ehemaligen Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine die zehn Jahre hinter Gefängnismauern in Moskau - zusammen mit seiner Lebensgefährtin -, in Nürnberg und im Viermächtegefängnis in Spandau ertragen ließ, und der darf mit Großadmiral Raeder Anspruch auf Beachtung seines Lebensberichtes erheben, der nach solchem Erleben noch zu Worten wie diesen fähig ist: „Meine Zahlreichen Niederschriften aus früheren Zeiten gaben mir die Möglichkeit, die Zurückliegenden Ereignisse - einschließlich der Irrtümer, die wir heute erkennen - aus der damaligen Sicht niederzuschreiben, wozu es vielleicht günstig war, daß mein Gedächtnis während meiner Zehnjährigen Abgeschiedenheit nicht mit anderen Dingen belastet worden ist..."

Vorwort des Verfassers

Erstes Kapitel BIS ZUM ERSTEN WELTKRIEG
Ausbildung bei der Kaiserlichen Marine 1894-1897
Ausbildung als Vorgesetzter
Das erste Kommando als Offizier
An Bord S.M.S. »Deutschland« nach Ostasien
Die Marine im Dienst der Kolonialpolitik
Bewegte Ausreise in den Fernen Osten
Colombo, Singapur und Hongkong
Mit Prinz Heinrich beim Kaiser von China
»Scharf geladen, Königliche Hoheit!«
Erste schriftstellerische Tätigkeit
Landkommando 19oo bis 1901
Als Wachoffizier in der Heimatflotte
Auf der Marineakademie in Kiel 1903-1905
Auslandsurlaub zum Studium der russischen Sprache
Im Nachrichtenbüro des Reichsmarineamtes 1906-1908
Beziehungen zur Presse
Wieder an Bord
Unerwartetes Kommando auf die Kaiser-Yacht 1910-1912
Besatzung und Gäste auf S.M.S. »Hohenzollern«
Erster Admiralstabsoffizier im Stabe des B.d.A.
Taktische und Ausbildungs-Fragen
Vizeadmiral von Ingenohl Flottenchef
Gefechtsbesichtigungen der Kreuzer
Enge oder weite Blockade?
Die Persönlichkeit Admiral Hippers
Am Vorabend des Weltkrieges

Zweites Kapitel WELTKRIEG UND KRIEGSENDE
Die Sicherung der Deutschen Bucht
Britischer Überfall am 28. August 1914
Die ersten größeren Unternehmungen der Flotte
Tiefe Enttäuschung über Maßnahmen des Flottenkommandos
Die Schlacht auf der Doggerbank
Ein schwerer Entschluß des B.d.A.
Folgen des Gefechtes
Geht die Führung einer Schlacht aus dem Weg?
Ein neuer Kurs mit Vizeadmiral Scheer - Januar 1916
Neuer Vorstoß der Hochseeflotte
Auftakt zur Skagerrakschlacht
Die Schlachtkreuzer im Kampf
Hipper wechselt das Flaggschiff im feindlichen Feuer
»Ich habe das Gefecht geführt, und damit gut!«
Unser prächtiger Geschwaderpfarrer
Der Kaiser bei der Flotte
Gustav Frenssen und sein Roman »Die Brüder«
Hindenburg und Ludendorff - August 1916
Die Flotte im Dienst des U-Bootskrieges
Der erste Kriegsurlaub und die Eindrücke bei der Rückkehr
Kommandant S.M.S. »Cöln«
Das letzte Kriegsjahr
Bei der Waffenstillstandskommission in Spa
Abschied von Schiff und Besatzung
Der Umsturz
Die Waffenstillstandsbedingungen für die Marine
Die Marinebrigaden »Ehrhardt« und »von Loewenfeld«
Übergangszustand in der Führung der Marine
Spitze und Organisation der obersten Marinebehörden
Vizeadmiral von Trotha wird Chef der Admiralität
Scapa Flow, das Grab der deutschen Flotte

Drittes Kapitel BEIM AUFBAU DER REICHSMARINE
Die einzelnen Offizierkorps
Rückschlag durch den Kapp-Putsch - März 1920
Schwerwiegende Folgen für die Marine
Im Marinearchiv - Das »Seekriegswerk«
Inspekteur des Bildungswesens - Der Offiziernachwuchs
Aufbau der Marinefachschulen
Befehlshaber der leichten Streitkräfte der Nordsee
Chef der Marinestation der Ostsee 1925-1926
Neue Grundlagen für die Unteroffizierausbildung
Offizieranwärter und junge Offiziere
Beziehungen zu zivilen Kreisen - Der Marine-Regatta-Verein
Ein »Zwischenfall«
Besichtigungsreisen und Besuche
Die Skagerraktage in den Jahren 1926 und 1927
Der Stapellauf der »Köln« - Offizielle Repräsentation
Entwicklung in Berlin 1928

Viertes Kapitel AN DER SPITZE DER MARINE
Der »Lohmann-Fall« und seine Abwicklung
Mein Verhältnis zu Groener und zum Heer
Feste Führung der Marine
Disziplin und Kameradschaft
Keine Absonderung der Marine
Ersatzbau für veraltete Schiffe ist dringend
Das Problem der Panzerschiffe
Kampf um das Panzerschiff »A«
Panzerschiff »B« und »Schiffbauersatzplan«
Gedanken über Landesverteidigung
Entwicklung der Flottentaktik
Eine Marineluftwaffe wird aufgebaut
10 Jahre Reichswehr - 1931
Hindenburg und Brüning beim Stapellauf »Deutschland«
Die Bedeutung der eigenen Marinewerft
Der Reichswehrminister wird zugleich Innenminister
Das schwere Jahr 1932 - Untergang der »Niobe«
Innerpolitische Unruhe
Der Umbauplan 1932
Die Marine in den Jahren 1932 und 1933
Hitlers Ansichten über den Aufbau der Marine
Behutsames Vorgehen
Scharf kontrollierter Marinehaushalt
Die ernsten Ereignisse des Jahres 1934
Bereitstellung der Schiffsbesatzungen
Die Offiziere und ihre Verwendung
Vorbereitungen zum Flottenabkommen
Die Entwicklung der internationalen Seeabrüstung
Das deutsch-englische Flottenabkommen im Jahre 1935
Die deutsche und die englische Kriegsmarine
Admiral Earl Jellicoe.
  Quelle & ©: Verlag Fritz Schlichtenmayer
letzte Änderung: 26.11.2017

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