Geschichte des deutschen Ubootbaus
Entwicklung, Bau und Eigenschaften der deutschen U-Boote von den Anfängen bis 1943 2. überarbeitete und erweiterte Auflage / Band 1
   
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Eberhard Rössler
1986
Bernard & Graefe Verlag, München
3-7637-58111-1
278
- x - x - cm
- g
??-Einband mit illustriertem Schutzumschlag
   




Inhalt:
  Die „Geschichte des deutschen U-Bootbaus“ von Eberhard Rössler, dem wohl besten Kenner der technischen Geschichte der deutschen Unterseeboote, gehört zu den großen technikgeschichtlichen Dokumentationen. Unter Auswertung des gesamten zugänglichen Archivmaterials werden alle in Deutschland jemals gebauten und projektierten U-Boottypen erfaßt. Zahlreiche Fotos und aus den technischen Akten entnommene Boots- und Generalpläne, Seiten- und Längsrisse mit allen wichtigen technischen, mathematischen und physikalischen Angaben erlauben eine umfassende Rekonstruktion des deutschen U-Bootbaus. Darüber hinaus finden sich umfangreiche Angaben über die Organisation des U-Bootbaus, die Werften, die Ablieferungszahlen und viele weitere Informationen.
In die erforderliche Neuauflage wurden alle in dem Jahrzehnt seit Erscheinen der 1.Auflage 1975 gewonnenen Informationen, nicht zuletzt nach Öffnung bisher nicht zugänglicher englischer Geheimarchive, eingearbeitet. Diese neuen Darstellungen im Text- und Bildteil sowie die Fortführung des Werkes bis in das Jahr 1986 machen wegen des vermehrten Umfanges eine Aufteilung des Werkes in 2 Bände erforderlich. Diese Aufteilung ist auch sachlich gerechtfertigt.

Band 1 umfaßt die deutsche U-Bootentwicklung von ihren Anfängen bis zum Schicksalsjahr 1943, die sogenannte Tauchbootära und ihr abruptes Ende im Mai 1943. Bei dessen Bewertung wird neben der Anfälligkeit der deutschen U Boottaktik gegenüber den alliierten Bekämpfungsmethoden einschließlich des Einbruchs in den verschlüsselten Funkverkehr oft übersehen, daß vor allem die Einsatztaktik auf die vorhandenen Tauchbootkonstruktionen zugeschnitten war.

Band 2 enthält als Schwerpunkt die Entwicklung des modernen U-Bootes, die im Frühsommer 1943 mit der Konstruktion des U-Bootyps XXI in ihr entscheidendes Stadium trat. In den folgenden eineinhalb Jahren wurde unter schwierigsten Bedingungen auf dem Gebiet des deutschen U-Bootbaus Erstaunliches geleistet und die Weichen für den modernen U-Bootbau in der gesamten Welt gestellt. Die Darstellung der deutschen Nachkriegsentwicklung auf dem U-Bootsektor reicht bis in die Gegenwart.

Geleitwort
Vorwort
Vorwort zur zweiten Auflage
Abkürzungen

Der Beginn des deutschen Ubootbaus
Einleitung
Wilhelm Bauer und sein Brandtaucher
Das Howaldt-Tauchboot Bau-Nr. 333
Krupp, d'Equevilley und die "Forelle"
Die Kaiserliche Marine und der deutsche Ubootbau bis zum Ersten Weltkrieg
Die ablehnende Haltung bis 1904 und die Entscheidung für den Bau deutscher Uboote
Die Ubootentwicklung bei der Torpedo-Inspektion (TI) und der Germaniawerft (GW) von 1906-1910
Rückschläge um 1911 und ihre Folgen
Der Untergang von U 3 am 17. Januar 1911
Gewichtsschwierigkeiten bei der KWD
Probleme des Ubootantriebes
Einführung des Dieselmotors
Einheitsantriebe
Die Vorstellungen der TI über die Ubootverwendung und der Stand der Ubootplanung von 1912
Die Einrichtung der Uboot-Inspektion (UI) und die Ubootentwicklung vor Kriegsausbruch
Der Ubootexport der Germaniawerft vor dem Ersten Weltkrieg

Der deutsche Ubootbau im Ersten Weltkrieg
Der Ubootbau bei Kriegsbeginn
Der Ms-Uboottyp
Der Bau kleiner Uboote mit sehr kurzer Bauzeit (UB und UC)
Der Fertigbau der beschlagnahmten Exportboote UA und DU
Der Bau von Minen-Ubooten mit Trockenlagerung (UE-Typ)
Die Planungen der Uboot-Inspektion und der Ubootbau 1915/16
Die Denkschrift der UI vom April 1915 über den Weiterbau von Ubooten und die Entwicklung des Ms-Ubootbaus im Jahre 1915
Die neuen Uboottypen UB II und UC II
Die Projekte 42 - 45 der Uboot-Inspektion
Das große Ms-Ubootprojekt 42
Das neue Ms-Ubootprojekt 43
Der UB III-Uboottyp (Projekt 44)
Der große Minen-Uboottyp (Projekt 45)
Ubootplanungen Anfang 1916
Die Ubootbestellungen für 1917
Handels-Uboote und U-Kreuzer
Die Handels-Uboote der Deutschland-Klasse und ihre weitere Verwendung
Die U-Kreuzertypen Proj. 46 und Proj. 46a
Die „U-Panzerkreuzerprojekte“ 47 und 50 (K 44)
Der Ubootbau nach der Erklärung des uneingeschränkten Ubootkrieges
Die Bemühungen des Ubootamtes um eine Beschleunigung und Vergrößerung der Ubootproduktion
Das Scheer-Programm

IvS und die Ubootplanungen der deutschen Marine von 1925 bis 1932
Das Uboot-Verbot des Versailler Vertrages
Die Gründung der IvS und seine Aufgabe
Die getarnten Ubootplanungs- und -konstruktionsbüros der Reichsmarine
Die mittleren IvS-Uboote für die Türkei und Finnland
Entwicklung, Bau und Erprobung von E 1
Das Projekt „Liliput“ (CV 707)
Die Planung der Reichsmarine für einen Mob-Ubootbau bis 1932

Die Vorbereitung des neuen deutschen Ubootbaus 1932-1935
Die Ubootplanung im Umbauprogramm der Reichsmarine
Die Bauvorbereitungen für die Uboottypen I A und II A
Typenfragen für die Fortsetzung des Ubootbaus (Typ III-VII)

Der deutsche Ubootbau von 1935 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges
Das Ubootbauprogramm 1935
Die Diskussion um die Fortsetzung des Ubootbaus
Die Entwicklung des Uboottyps IX und die zugrunde liegenden militär-politischen Forderungen
Die Weiterentwicklung des Typs VII und der Ubootaufbau bis 1938
Die Entwicklung der großen Uboote der Typen X-XII
Uboottyp X
Uboottyp XI
Uboottyp XII
Der vorgesehene Ubootbau im Z-Plan
Die Ubootplanungen für den Mob-Fall (1933-1939)
Vorschläge und Forderungen von Fürbringer und Dönitz zum Uboothandelskrieg gegen England

Der Ubootbau während des Krieges bis Anfang 1943
Die Ubootplanung bei Kriegsbeginn
Das erweiterte Mob-Programm
Das große Ubootprogramm vom 6. Oktober 1939
Neue Uboottypen
Uboottyp VII D
Die Fern-Uboottypen IX Dl und IX D2
Ubootprojekt XIII
Die Uboottypen XIV-XVI
Das eingeschränkte Ubootprogramm und das Rohstoffproblem
Das Ringen um die Ablieferungszahlen 1941/42
Der Bauablauf und die Organisation des Ubootbaus bis 1943
Der Transport von Ubooten zum Schwarzen Meer (1942/43)
Die Erfahrungen des Ubootkrieges bis 1942 und ihre Auswirkungen auf Entwicklung und Planung
Die Torpedokrise und die Torpedoentwicklung während des Krieges
Unterwasserortungseinrichtungen auf deutschen Ubooten
Horchanlagen
S-Anlagen
Ortungsschutz
Die Weiterentwicklung des Uboottyps VII C
Der Einsatz der Versorgungs-Uboote
Die Standfestigkeit der deutschen Ubootbekämpfungswaffen
Die Funkfernführung der deutschen U-Boote im Zweiten Weltkrieg und ihre Einrichtungen


Anhang:

Tabelle I: Hauptangaben der deutschen Uboote 1906-1918
Tabelle II: Hauptangaben der deutschen Uboote 1935-1945
Tabelle III: Die Torpedotypen der Kaiserlichen Marine bei Kriegsbeginn
Tabelle IV: Die deutsche 53-cm-Torpedos bis 1945

Zeichnungs- und Fotonachweis (Quellen und Literatur in Band II)
Personenverzeichnis
Inhalt des Zweiten Bandes



Faltpläne in Tasche auf 3. Umschlagseite

Tafel I:
Uboottyp VII B (1940) - Außenansicht
Tafel II:Uboottyp VII B - Längs- und Horizontalschnitt
Tafel III:Uboottyp VII C - Eisenlängsschnitt
Tafel IV:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 1
Tafel V:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 2
Tafel VI:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 3
Tafel VII:Uboottyp IX D2 (1941) - Generalplan
Tafel VIII:Uboottyp IX C (1941) - Zellen-, Bunker- und Tankplan
Tafel IX:Uboottyp IX D2 (1943) - Generalplan
  Quelle & ©: Bernard & Graefe Verlag
letzte Änderung: 17.12.2016

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