Geschichte des deutschen Ubootbaus
Entwicklung, Bau und Eigenschaften der deutschen U-Boote von 1943 bis heute
erste Auflage
   
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Einband:
Eberhard Rössler
1975
J.F. Lehmanns Verlag, München
3-469-00507-9
467 (+ 9 Faltpläne mit den Tafeln I-XVII)
5 Seiten
25,4 x 21,5 x 2,5 cm
1494 g
Leineneinband mit illustriertem Schutzumschlag
   




Inhalt:
  Von Anbeginn ist besonders in Deutschland die Uboot-Entwicklung mit einem Schleier der Geheimhaltung umgeben worden, die zweifellos die Faszination, die vom Unterseeboot als Inbegriff höchster technischer und seemännischer Leistung ausgeht, noch verstärkt hat. Auch nach der vollständigen militärischen Niederlage Deutschlands im Jahre 1945 lüftete sich dieser Schleier nur allmählich. Was an Uboot-Akten und -Plänen dem Bombenhagel oder der Selbstvernichtung entgangen war, wurde von den Kriegsgegnern beschlagnahmt und einer neuen Geheimhaltung zugeführt. Darum gab es bisher keine zusammenfassende Darstellung dieses interessanten Abschnitts der Technik-Geschichte, der mit dem ersten deutschen „Submarine-Ingenieur“ Wilhelm Bauer in seine entscheidende Phase trat. Am 20. Juni 1975 jährt sich sein Todestag zum 100. Male. Ihm, dem großen Erfinder und unermüdlichen Verfechter der Unterseebootsidee, hat der Verfasser dieses wirklich umfassende Buch gewidmet. Ohne Zweifel wird das vorliegende Werk allen an der Technik-Geschichte Interessierten und den mit der Konstruktion von Unterseebooten befaßten Ingenieuren von größtem Interesse sein.

94 Abbildungen, 221 Skizzen, 81 Tabellen und 17 Faltpläne

Geleitwort
Vorwort
Abkürzungen

Der Beginn des deutschen Ubootbaus
Einleitung
Wilhelm Bauer und sein Brandtaucher
Das Howaldt-Tauchboot Bau-Nr. 333
Krupp, d'Equevilley und die "Forelle"
Die Kaiserliche Marine und der deutsche Ubootbau bis zum Ersten Weltkrieg
Die ablehnende Haltung bis 1904 und die Entscheidung für den Bau deutscher Uboote
Die Ubootentwicklung bei der Torpedo-Inspektion (TI) und der Germaniawerft (GW) von 1906-1910
Rückschläge um 1911 und ihre Folgen
Der Untergang von U 3 am 17. Januar 1911
Gewichtsschwierigkeiten bei der KWD
Probleme des Ubootantriebes
Einführung des Dieselmotors
Einheitsantriebe
Die Vorstellungen der TI über die Ubootverwendung und der Stand der Ubootplanung von 1912
Die Einrichtung der Uboot-Inspektion (UI) und die Ubootentwicklung vor Kriegsausbruch
Der Ubootexport der Germaniawerft vor dem Ersten Weltkrieg

Der deutsche Ubootbau im Ersten Weltkrieg
Der Ubootbau bei Kriegsbeginn
Der Ms-Uboottyp
Der Bau kleiner Uboote mit sehr kurzer Bauzeit (UB und UC)
Der Fertigbau der beschlagnahmten Exportboote UA und DU
Der Bau von Minen-Ubooten mit Trockenlagerung (UE-Typ)
Die Planungen der Uboot-Inspektion und der Ubootbau 1915/16
Die Denkschrift der UI vom April 1915 über den Weiterbau von Ubooten und die Entwicklung des Ms-Ubootbaus im Jahre 1915
Die neuen Uboottypen UB II und UC II
Die Projekte 42 - 45 der Uboot-Inspektion
Das große Ms-Ubootprojekt 42
Das neue Ms-Ubootprojekt 43
Der UB III-Uboottyp (Projekt 44)
Der große Minen-Uboottyp (Projekt 45)
Ubootplanungen Anfang 1916
Die Ubootbestellungen für 1917
Handels-Uboote und U-Kreuzer
Die Handels-Uboote der Deutschland-Klasse und ihre weitere Verwendung
Die U-Kreuzertypen Proj. 46 und Proj. 46a
Die „U-Panzerkreuzerprojekte“ 47 und 50 (K 44)
Der Ubootbau nach der Erklärung des uneingeschränkten Ubootkrieges
Die Bemühungen des Ubootamtes um eine Beschleunigung und Vergrößerung der Uboot produktion
Das Scheer-Programm

IvS und die Ubootplanungen der deutschen Marine von 1925 bis 1932
Das Uboot-Verbot des Versailler Vertrages
Die Gründung der IvS und seine Aufgabe
Die getarnten Ubootplanungs- und -konstruktionsbüros der Reichsmarine
Die mittleren IvS-Uboote für die Türkei und Finnland
Entwicklung, Bau und Erprobung von E 1
Das Projekt „Liliput“ (CV 707)
Die Planung der Reichsmarine für einen Mob-Ubootbau bis 1932

Die Vorbereitung des neuen deutschen Ubootbaus 1932-1935
Die Ubootplanung im Umbauprogramm der Reichsmarine
Die Bauvorbereitungen für die Uboottypen I A und II A
Typenfragen für die Fortsetzung des Ubootbaus (Typ III-VII)

Der deutsche Ubootbau von 1935 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges
Das Ubootbauprogramm 1935
Die Diskussion um die Fortsetzung des Ubootbaus
Die Entwicklung des Uboottyps IX und die zugrunde liegenden militär-politischen Forderungen
Die Weiterentwicklung des Typs VII und der Ubootaufbau bis 1938
Die Entwicklung der großen Uboote der Typen X-XII
Uboottyp X
Uboottyp XI
Uboottyp XII
Der vorgesehene Ubootbau im Z-Plan
Die Ubootplanungen für den Mob-Fall (1933-1939)
Vorschläge und Forderungen von Fürbringer und Dönitz zum Uboothandelskrieg gegen England

Der Ubootbau während des Krieges bis Anfang 1943
Die Ubootplanung bei Kriegsbeginn
Das erweiterte Mob-Programm
Das große Ubootprogramm vom 6. Oktober 1939
Neue Uboottypen
Uboottyp VII D
Die Fern-Uboottypen IX Dl und IX D2
Ubootprojekt XIII
Die Uboottypen XIV-XVI
Das eingeschränkte Ubootprogramm und das Rohstoffproblem
Das Ringen um die Ablieferungszahlen 1941/42
Der Bauablauf und die Organisation des Ubootbaus bis 1943
Der Transport von Ubooten zum Schwarzen Meer (1942/43)
Die Erfahrungen des Ubootkrieges bis 1942 und ihre Auswirkungen auf Entwicklung und Planung
Die Torpedokrise und die Torpedoentwicklung während des Krieges Unterwasserortungseinrichtungen auf deutschen Ubooten
Horchanlagen
S-Anlagen
Ortungsschutz
Die Weiterentwicklung des Uboottyps VII C
Der Einsatz der Versorgungs-Uboote

Die Entwicklung von Ubooten mit Einheitsantrieb bis 1943
Das Walter-Verfahren
Die Idee des Untersee-Schnellbootes (US-Boo¬tes) mit Walter-Antrieb und ihre Realisierung Die Entwicklung des Walter-Uboottyps XVIII
Das Abgas-Kreislauf-Verfahren
Die Entwicklung von Kreislauf-Anlagen für Uboot-Dieselmotoren bei der FKFS 1940-1943
Die geplanten Kreislauf-Versuchs-Uboote der Deschimag und der Germaniawerft

Das erweiterte Ubootbauprogramm vom Frühjahr 1943
Neue Aufgaben - neue Probleme - neue Gedanken
Transport-Uboote
Das Ringen um den Überwassereinsatz der Uboote
Verstärkung der Uboot-Flak
Der Hochfrequenzkrieg der Uboote
Der Schnorchel
Der Gedanke des „Elektro-Ubootes“ und der Weg zu den neuen Uboottypen XXI und XXIII
Entwicklung des Uboottyps XXI
Entwicklung des Uboottyps XXIII
Der Wechsel des ObdM und seine Folgen für den Ubootbau (Erweitertes Bauprogramm)
Das neue Ubootbauprogramm des OKM vom 6. Juni 1943

Die Umstellung des deutschen Ubootbaus auf die neuen Uboottypen XXI und XXIII
Das Bauprogramm von Otto Merker und der Übergang zum Sektionsbau
Die neue Organisation des Ubootbaus
Die Bauvorbereitungen für die neuen Uboottypen
Uboottyp XXI
Uboottyp XXIII
Der Bauablauf beim Uboottyp XXI
Die Verbunkerung der Ubootfertigung
Die Ubootentwicklung vom Herbst 1943 bis zum Frühjahr 1944
Die neue Konzeption für das Küsten-Uboot
Die Seitentorpedorohre
Die Entwicklung des Uboottyps XXVI
Projekte für neue Versorgungs- und Transport-Uboote

Der Ubootbau im Zeichen der militärischen Niederlage
Verzögerungen beim Bau der neuen Uboote
Uboottyp XXI
Uboottyp XXIII
Die Bauvorbereitungen für den Walter-Uboot typ XXVI
Das Ministerprogramm vom 1. Juni 1944
Die Einschränkung des Programms und ihre Gründe
Das Notprogramm und der Ubootbau bei Kriegsende
Die Auswirkungen der alliierten Luftangriffe auf die deutsche Ubootproduktion
Übersicht über Programme und tatsächliche Ablieferungen für den Uboottyp XXI

Die deutsche Ubootentwicklung in der Endphase des Krieges
Die Erprobungen der neuen Uboote und ihre Ergebnisse
Die Walter-Uboote
Rudererprobungen
Erprobungen der Walter-Anlage
Erprobung des Uboottyps XXI
Druckkörperfestigkeit und Tauchtiefe
Leistung und Propulsion
Tauch- und Steuereigenschaften
Erprobung des Uboottyps XXIII
Druckkörperfestigkeit und Tauchtiefe
Leistung und Propulsion
Tauch- und Steuereigenschaften
Die „Elektro-Uboot“-Projekte XXIX-XXXI
Das Schnorchel-Ubootprojekt „Tümmler“
Ubootprojekte mit Kreislauf-Antrieb
Die Projektreihe XXIX K
Uboottyp XXXIII
Uboottyp XXXIV
Turbinen-Uboote mit Sauerstoffvorrat
Die Auswirkungen der deutschen Entwicklungen auf den internationalen Ubootbau nach dem Kriege

Die Klein- und Kleinst-Uboote der deutschen Kriegsmarine
Klein-Ubootprojekte bis 1943
Die Kleinst-Uboote „Hecht“ und „Seehund“ des OKM
Die Einmann-Uboote „Biber“ und „Molch“
Nicht zum Serienbau gelangte Kleinst-Ubootentwürfe 1944/45
Kleinst-Uboottyp XXXII
„Seeteufel“
„Kreislauf-Seehund“
„Biber“ II und III
„Delphin“
„Schwertwal“ und „Manta“

Ubootplanung und Ubootbau in der Bundesrepublik Deutschland von 1955 bis 1974
Die Entwicklung der Klassen 201 und 202
Der Aufbau der neuen deutschen Ubootwaffe und die Weiterentwicklung der Klasse 201
Die deutschen Export-Uboote der Klassen 207 und 209
Die Diskussion um neue Einheitsantriebe für Uboote
Deutsche Forschungs- und Arbeitstauchboote

Anhang:
Tabelle I: Hauptangaben der deutschen Uboote 1906-1918
Tabelle II: Hauptangaben der deutschen Uboote 1935-1945
Tabelle III: Hauptangaben der neuen deutschen Ubootentwürfe
Tabelle IV: Hauptangaben der deutschen Kleinst Uboote 1944/45
Tabelle V: Die Torpedotypen der Kaiserlichen Marine bei Kriegsbeginn
Tabelle VI: Die deutschen 53 cm-Torpedos bis 1945

Zeichnungs- und Fotonachweis
Quellen und Literatur
Personenverzeichnis
Faltpläne I-XVII


Inhalt
17 Faltpläne von folgenden Typen:

Tafel I:
Uboottyp VII B (1940) - Außenansicht
Tafel II:Uboottyp VII B - Längs- und Horizontalschnitt
Tafel III:Uboottyp VII C - Eisenlängsschnitt
Tafel IV:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 1
Tafel V:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 2
Tafel VI:Uboottyp VII C (1944) - Generalplan 3
Tafel VII:Uboottyp IX D 2 - Generalplan
Tafel VIII:Uboottyp XVII G - Verlängerte Ausführung von 1944
Tafel IX:Uboottyp XXIII - Generalplan
Tafel X:Uboottyp XXI - Linienriß
Tafel XI:Uboottyp XXI - Generalplan 1
Tafel XII:Uboottyp XXI - Generalplan 2 (Horizontalschnitte)
Tafel XIII:Uboottyp XXI - Generalplan 3 - Querschnitte
Tafel XIV:Uboottyp XXI - Eisenplan 1 - Längs- und Horizontalschnitt
Tafel XV:Uboottyp XXI - Eisenplan 2 - Querschnitte
Tafel XVI:Uboottyp XXVI - Generalplan
Tafel XVII:Klasse 240 - Generalplan
  Quelle & ©: J.F. Lehmanns Verlag
letzte Änderung: 17.12.2016

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